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Hohenfelden: Kirche und Freilichtmuseum

Unterkünfte in Hohenfelden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hohenfelden eröffnet kulturinteressierten Reisenden zwei unterschiedliche Blickwinkel: die Chorturmkirche St. Burkhard mit ihrer Baugeschichte und das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden mit ländlicher Sachkultur aus Mittelthüringen. Der Ort lässt sich damit über zwei klar konturierte Themen erschließen: Kirchenbau und historische Ausstattung auf der einen, ländliche Alltagskultur auf der anderen Seite.

Salzmanns Muehle im Freilichtmuseum Hohenfelden Aug2020 IMG2504 Salzmanns Muehle im Freilichtmuseum Hohenfelden Aug2020 IMG2504 Foto: Lincoln-avatar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

St. Burkhard: Baugeschichte und Ausstattung

Die Hohenfeldener Chorturmkirche St. Burkhard geht vermutlich auf einen romanischen Vorgängerbau zurück, der im 15. Jahrhundert umgebaut wurde. Nach einem Dorfbrand im Jahr 1810 wurde die Kirche in ihrer heutigen Form mit Holztonnengewölbe und zwei Emporen wiederaufgebaut. Der hölzerne Kanzelaltar und der hölzerne Taufstein sind reich verziert.

Der Begriff Chorturmkirche bezeichnet eine Bauform, bei der der Turm über dem Chor angeordnet ist. So verweist die Bezeichnung auf die architektonische Gestalt, während Gewölbe, Emporen und die beiden Holzarbeiten weitere konkrete Details der Kirche benennen. Für einen kulturgeschichtlichen Blick auf St. Burkhard zählen daher sowohl die Bauphasen als auch die Ausstattung; die romanische Vorgeschichte bleibt dabei eine Vermutung.

Das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden

Das Museum zeigt in wechselnden Sonder- und Dauerausstellungen eine umfangreiche Sammlung ländlicher Sachzeugen aus Mittelthüringen. Im Weimarer Land zeigt das Thüringer Freilichtmuseum außerdem mehr als 40 historische Gebäude aus dem 16. bis 20. Jahrhundert. Damit umfasst das Museumsthema sowohl einzelne Zeugnisse ländlicher Kultur als auch historische Gebäude aus mehreren Jahrhunderten.

Einen konkreten thematischen Schwerpunkt bietet die Torfscheune: Dort befindet sich seit 1993 die Dauerausstellung „Schäfer und Schafhaltung in Thüringen“. Sie richtet den Blick auf einen bestimmten Teil der ländlichen Kultur und ergänzt die breitere Sammlung um das Thema Schäferei. Wenn Sie Ihren Besuch planen, prüfen Sie die aktuellen Öffnungszeiten des Museums.

Unterwegs im Weimarer Land

Der Museumsrundweg Hohenfelden führt auf aussichtsreichen Wegen zu Orten und Genussangeboten in der Erlebnisregion Stausee Hohenfelden. Zu den genannten Stationen gehören der Stausee Hohenfelden und das Thüringer Freilichtmuseum. So stehen bei diesem Rundweg Museum und Stausee als konkrete Orientierungspunkte neben den Wegen und Angeboten der Erlebnisregion.

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Ein anderes Wanderprofil hat der Thüringer Drei Türme Weg im südlichen Weimarer Land: Der Rundwanderweg führt durch die geschützte Landschaft des Mittleren Ilmtals und verbindet den Paulinenturm bei Bad Berka, den Hainturm im Belvederer Forst bei Weimar und den Carolinenturm bei Blankenhain. Beim Museumsrundweg sind Stausee und Freilichtmuseum benannte Stationen; beim Drei Türme Weg geben die drei Türme und die geschützte Tallandschaft den inhaltlichen Schwerpunkt vor. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den aktuellen Wegeverlauf und die Bedingungen.

Auch der Goethe-Erlebnisweg setzt im Weimarer Land einen eigenen Akzent. Er folgt Goethes Weg zu Charlotte von Stein, verbindet Weimar und Großkochberg und bietet zwölf Erlebnisstationen zwischen Natur und Kultur. Damit ist sein roter Faden literarisch geprägt, während die anderen genannten Wege das Museum, den Stausee, Türme und Landschaft in den Vordergrund stellen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gaberndorf, Kleinobringen, Niedertrebra, Großheringen, Tonndorf, Niedergrunstedt, Kapellendorf, Ilmtal-Weinstraße

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weimarer Land.

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