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Herschdorf: Wandern am Langen Berg und Kirchengeschichte

Unterkünfte in Herschdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Herschdorf verbindet Wanderwege am Langen Berg mit der Geschichte der Kirche „Zum Lamme Gottes“. Drei Wanderparkplätze befinden sich in Herschdorf und Willmersdorf direkt am Langen Berg. Wenn Sie eine Unterkunft suchen und Ihren Aufenthalt mit Spaziergängen und Ortsgeschichte gestalten möchten, können Sie Herschdorf als möglichen Standort in Betracht ziehen. Die Wegangebote unterscheiden sich in Ziel und Verlauf; so lässt sich der Schwerpunkt Ihrer Unternehmungen gezielt wählen.

File:Kirche in Herschdorf, Ilm-Kreis.JPG File:Kirche in Herschdorf, Ilm-Kreis.JPG Foto: Aschroet via Wikimedia Commons, CC0

Wanderwege mit unterschiedlichen Zielen

Der vorgeschlagene Rundweg zum Lange-Berg-Denkmal bietet eine konkret beschriebene Tour: Er beginnt am Wanderparkplatz Langer Berg in Herschdorf und führt entlang der gelben Markierung zum Denkmal auf 809 Metern Höhe. Über den Panoramaweg geht es zurück zum Wanderparkplatz Herschdorf. Die Gesamtstrecke beträgt etwa sechs Kilometer. Die Runde verbindet den Besuch des Denkmals mit einem Rückweg über den Panoramaweg; der Pilzsteig setzt dagegen eine andere Richtung: Er führt von Herschdorf in Richtung Neustadt am Rennsteig.

Ein weiterer vorgeschlagener Wanderweg führt von Herschdorf über Dröbischau in Richtung Barigau und folgt dabei den Wanderwegweisern. Auch die Thüringer Naturparkroute verläuft über Herschdorf; als Grund für ihre Streckenführung werden die Aussichtspunkte genannt. Diese Routen geben Ihnen unterschiedliche Ansätze für die Planung: eine Runde zum Denkmal, Wege in eine bestimmte Richtung und eine überregionale Route, die durch den Ort führt.

Rund um Herschdorf sind außerdem Mountainbike-Touren unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades auf nicht ausgewiesenen Wegen möglich. Damit kommt neben dem Wandern eine weitere Aktivität für die Tagesplanung in Betracht. Der Wichelpfad zwischen Herschdorf und Gillersdorf ist für Familien mit Kindern geeignet. Wenn Sie ihn einplanen, lohnt es sich, vor dem Ausflug den aktuellen Zustand des Weges zu prüfen.

Kirchengeschichte in Herschdorf

Die Kirche „Zum Lamme Gottes“ am Langen Berg wurde von 1687 bis 1691 erbaut. Ihre Vorgängerkirche war zu klein und baufällig und wurde abgerissen. Damit erzählt das Gebäude auch von einem Wandel im Ort: Ein älterer Kirchenbau machte einem neuen Platz, der bis heute einen historischen Bezugspunkt in Herschdorf bildet. Gelegentlich finden in der Kirche Konzerte verschiedener Genres statt. Da es sich nicht um einen festen Konzertplan handelt, empfiehlt es sich, vor einem geplanten Besuch nach einem konkreten Termin zu schauen.

Für die Wahl Ihrer Unterkunft können diese Themen den Ausschlag geben: Möchten Sie vor allem die Rundtour zum Lange-Berg-Denkmal unternehmen, weitere Wanderwege wählen oder den Aufenthalt mit einem Besuch der Kirche verbinden? Die genannten Angebote setzen unterschiedliche Akzente, ohne dass Sie daraus ein festes Tagesprogramm machen müssen.

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Großbreitenbach als übergeordnetes Reiseziel

Zum übergeordneten Reiseziel Großbreitenbach gehört ein eigener landschaftlicher Rahmen. Großbreitenbach erstreckt sich auf einer Hochfläche zwischen dem Langen Berg, dem Tal der Schwarza und dem Höhenwanderweg Rennsteig. Die Stadt ist staatlich anerkannter Erholungsort und liegt rund 50 Kilometer südlich von Erfurt sowie etwa 15 Kilometer südöstlich von Ilmenau. Diese Angaben beziehen sich auf Großbreitenbach, nicht auf Herschdorf.

Auch die St. Trinitatiskirche in Großbreitenbach eröffnet einen eigenständigen kulturhistorischen Blick. Mit 600 Plätzen ist sie die größte Fachwerkkirche Thüringens. Ihr Bau begann 1679 als Ersatz für die baufällige Johanniskirche, die 1570 errichtet worden war und 1771 bis auf ihren Kirchturm einstürzte. Die St. Trinitatiskirche wurde nach Plänen des sachsen-gothaischen Landesbaumeisters Andreas Rudolphi errichtet und 1690 eingeweiht. Sie ist vollständig verschiefert; auf dem steilen Dach des breiten Kirchenschiffs sitzt ein markanter sechseckiger Dachreiter. Das hölzerne Taufgestell stammt aus dem Jahr 1677 und wurde aus der alten Johanniskirche übernommen.

Weitere Reiseziele entdecken: Stützerbach, Frauenwald, Arnstadt, Frankenhain, Ichtershausen, Stadtilm, Neustadt Am Rennsteig, Langewiesen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ilm-Kreis.

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