Kindelbrück entdecken
Unterkünfte in Kindelbrück
Kindelbrück bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung: eine besondere Karstquelle westlich der Stadt, Stadttore als Sehenswürdigkeiten und einen Weg, der von Griefstedt nach Kindelbrück führt. So lassen sich Natur, Ortsbilder und eine Route mit Bezug zur Steinzeit jeweils als eigener Schwerpunkt betrachten.
Das Gründelsloch: Quelle und Wasserbecken
Westlich von Kindelbrück liegt das Gründelsloch, eine Karstspaltquelle und ein angeblich grundloses Wasserloch. Die Quelle schüttet ungefähr 15.600 Liter Wasser pro Minute und gilt als Thüringens stärkste Quelle. Das fast kreisrunde Wasserbecken hat annähernd 22 Meter Durchmesser und ist 9 Meter tief. Die ungefähren Angaben zur Wassermenge und zum Durchmesser gehören zu den Besonderheiten dieses Naturortes; die Tiefe ist mit 9 Metern angegeben.
Stadttore und der Weg in die Steinzeit
Auch die Stadttore zählen zu den Sehenswürdigkeiten in Kindelbrück.
Der im Sommer 2022 fertiggestellte „Weg in die Steinzeit“ zweigt bei Griefstedt vom Unstrutradweg ab und führt entlang eines weitläufigen Wildgeheges nach Kindelbrück. Wenn Sie Ihre Tage nach unterschiedlichen Interessen ordnen möchten, können Sie den Naturort, die Stadttore und diesen Weg als getrennte Themen für Kindelbrück berücksichtigen.
Das Vereinsbad der SSG Kindelbrück
Das Freibad der SSG Kindelbrück ist nicht öffentlich zugänglich. Wer klingelt und Tagesmitglied wird, kann es nutzen. Zum Vereinsbad gehören Beachanlagen, ein Fußballfeld, eine große Liegewiese und Rutschen. Klären Sie vor einem Besuch die Nutzung als Tagesmitglied und die Verfügbarkeit der Anlagen. So bleibt die Zugangsvoraussetzung bei der Planung ebenso klar wie das Angebot des Bades.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Sömmerda
Als weiterer, eigener Blick im übergeordneten Reiseziel Sömmerda bietet die Stadt historische Orte und ein Museum mit einem klar umrissenen Thema. Der Stadtpark wurde als öffentlicher Stadtgarten angelegt und zu Pfingsten 1903 eröffnet. Beim denkmalgeschützten Erfurter Tor reicht die überlieferte Geschichte bis ins Jahr 1395 zurück: Der chronikalischen Überlieferung zufolge wurde es als Stadteingang zur bestehenden Ortsbefestigung errichtet. Es war eines der ersten von fünf Stadttoren der ab 1589 ausgebauten Stadtmauer. Diese Stadtmauer ist dank kontinuierlicher Restaurierungen und Sanierungen gut erhalten.
Das Historisch-Technische Museum in Sömmerda präsentiert die 200-jährige industrielle Entwicklung der Stadt. Dazu gehören die Gründung der Dreyseschen Gewehrfabrik, die Produktionsstandorte von Rheinmetall und das Büromaschinenwerk in der ehemaligen DDR. Dieser Schwerpunkt ergänzt den Blick auf Stadtgeschichte um die industrielle Entwicklung.
Im Sömmerdaer Ortsteil Rohrborn befindet sich eine Waidmühle, die in ihren ursprünglichen Zustand versetzt wurde. Am jährlichen Mühlentag zu Pfingsten und beim Waidmühlenfest im August wird dort wie früher Waid gemahlen; zugleich wird über die alte Tradition informiert. Für Ihren Reiseplan stehen damit in Sömmerda sowohl historische Stadtorte als auch industrielle Geschichte und ein überliefertes Handwerk als unterschiedliche kulturelle Themen bereit.
Weitere Reiseziele entdecken: Buttstädt, Straußfurt, Großrudestedt, Rastenberg, Sömmerda, Bilzingsleben, Henschleben, Markvippach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sömmerda.