Dreba: Kirchengeschichte, Kuhwiese und Teichgebiet
Unterkünfte in Dreba
Dreba bietet einen gut greifbaren historischen Schwerpunkt und zugleich einen Bezug zu den Teichen der weiteren Region. Die Kirche verbindet eine Baugeschichte, die bis um 1500 zurückreicht, mit einer Glocke aus dem späten 15. Jahrhundert und einem späteren Turm. Auf der Drebaer Kuhwiese liegen außerdem Anlagen für verschiedene Sportarten. Im übergeordneten Dreba-Plothener Teichgebiet kommen Landschaft, Fischwirtschaft und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt hinzu. Diese unterschiedlichen Schwerpunkte helfen Ihnen, eine Reise nach Dreba nach Ihren kulturellen, aktiven oder naturkundlichen Interessen auszurichten.
Kirche und Kultur in Dreba
In Dreba wurde um das Jahr 1500 eine Kirche errichtet, die vor der Reformation dem Heiligen Cyriakus geweiht war. Die älteste Drebaer Kirchenglocke wurde 1494 gegossen, vermutlich in derselben Erfurter Werkstatt wie die Gloriosa des Erfurter Doms. Der 32 Meter hohe Kirchturm wurde 1750 erbaut. Glocke und Kirchenbau gehören damit in die Zeit um 1500, während der Turm einen deutlich späteren Abschnitt der Baugeschichte markiert.
Bei „Kultur im Kuhstall“ werden Filme gezeigt und es wird getanzt. Die Kultur- und Heimatstiftung Dreba rief ein kulinarisches Fest rund um den Karpfen ins Leben. So stehen neben der Kirchengeschichte auch Film, Tanz und ein Karpfenfest als kulturelle Themen im Ortsprofil.
Kuhwiese und Natur im Teichgebiet
Die 2019 eingerichteten Anlagen auf der Drebaer Kuhwiese umfassen eine Skaterbahn, Fußballtore sowie eine Basketball- und Volleyballanlage. Wenn Sie diese Anlagen fest einplanen, prüfen Sie vorab, was aktuell nutzbar ist.
In der weiteren Region rund um Dreba, Plothen und Knau sind heute noch rund 600 Teiche erhalten. Ein Teil davon wird jährlich abgefischt; die Ortschaften des Teichgebiets feiern dies mit den traditionellen Fisch- und Wildwochen. Damit verbindet sich die Teichlandschaft mit Fischwirtschaft und regionalen Bräuchen.
Im Dreba-Plothener Teichgebiet kommen unter anderem Nördlicher Kammmolch, Fischotter, Moorfrosch, Teichfrosch, Laubfrosch, Weißstorch, Schwarzmilan, Eisvogel, Waldwasserläufer, Kiebitz und Blaukehlchen vor. Auch Arnika, Drachenwurz, Breitblättriges Knabenkraut, Kleine Seerose und Alpen-Laichkraut zählen zur Artenvielfalt des Gebiets. Diese Beispiele gehören zum Teichgebiet als Ganzem und nicht zu jedem einzelnen Standort.
Wanderung und Kultur in Neustadt an der Orla
Die Wanderung 8 führt durch das Dreba-Plothener Teichgebiet nach Neustadt an der Orla. Die Stadt bietet einen eigenen historischen Schwerpunkt: Das spätgotische Rathaus ging aus einem steinernen Haus hervor, das Landgraf Balthasar der Stadt 1364 schenkte und das zunächst als Vorratsgebäude diente. Durch An- und Umbauten wurde das Gebäude 1509/10 fertiggestellt; bis heute ist es Sitz der Verwaltung. Das Museum für Stadtgeschichte vermittelt die Stadtgeschichte in 13 thematisch gestalteten Ausstellungsräumen.
Auch das Lutherhaus in Neustadt an der Orla setzt einen historischen Akzent. Es wurde vor 1450 errichtet und durchlief mehrere Bauphasen. Das Haus ist weitgehend barrierefrei zu besichtigen; ein Aufzug ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Ebenen. Wenn Sie diesen Besuch einplanen, prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor Ihrer Reise.
Weitere Reiseziele entdecken: Triptis, Peuschen, Keila, Pottiga, Bucha, Neustadt an der Orla, Burkersdorf und Moßbach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saale-Orla.