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Brattendorf – Ortsgeschichte im Auengrund

Unterkünfte in Brattendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Brattendorf liegt zwischen Priemäusel und Süßberg, direkt in der Mitte der Gemeinde Auengrund. Für die Einordnung des Orts helfen zwei Perspektiven: Brattendorfs eigene Geschichte und der größere Zusammenhang Auengrund. So lässt sich unterscheiden, welche historischen Angaben Brattendorf betreffen und welche Natur- und Kulturthemen dem übergeordneten Reiseziel Auengrund zugeordnet sind. Für eine Kulturreise bieten die zeitlich klaren Orts- und Kirchengeschichten einen konkreten Einstieg.

File:Brattendorf-Ev-Kirche.jpg File:Brattendorf-Ev-Kirche.jpg Foto: Störfix via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 DE

Brattendorfs Geschichte im Überblick

Brattendorf wurde 1317 erstmals im „Saalbuch“, einem Verzeichnis des Grafen von Henneberg, urkundlich erwähnt. Das Datum bezeichnet die erste urkundliche Nennung und ist nicht mit einem Gründungsjahr gleichzusetzen. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist 1928: Brattendorf erhielt eine eigene Kirche, wodurch die evangelische Kirchgemeinde eigenständig wurde. Die beiden Daten markieren unterschiedliche Entwicklungen – die frühe schriftliche Erwähnung und später die Selbstständigkeit der Kirchgemeinde. Zusammen geben sie eine zeitliche Orientierung, ohne die Ereignisse zu vermischen.

Die Kirmes in Brattendorf fand vom 22. bis 26. August 2024 statt; Veranstalter war der Heimatverein Brattendorf e. V. Auch dieser konkrete Termin gehört zur Ortsgeschichte, ist aber klar auf das Jahr 2024 bezogen.

Natur und Wege im übergeordneten Reiseziel Auengrund

Im übergeordneten Reiseziel Auengrund führen naturbelassene Wanderwege durch ausgedehnte Waldgebiete und laden zum Wandern und Radfahren ein. Ein konkretes Beispiel ist der Naturpark-Weg „Crocker Kesseltal“: Er ist 7,5 Kilometer lang und verläuft mit stetigem Auf und Ab über rund 200 Höhenmeter rund um Crock. Die Strecke führt durch einen vielfältig strukturierten Naturraum am Südhang des Thüringer Waldes. Länge und Höhenprofil geben Anhaltspunkte zur Planung einer Wanderung; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegverhältnisse.

Landschaft und Kultur in weiteren Orten Auengrunds

In Wiedersbach liegt der Ort im Tal des gleichnamigen Baches, ist ringsum von Bergen umgeben und befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Hildburghäuser Wald. Die Naturschutzgebiete Elsterbachtal und Dinkelshaak, die Wiedersbacher Moore sowie der Stausee Ratscher umgeben Wiedersbach. Der Kirchturm dort stammt aus dem Jahr 1601. Das ist ein anderer kirchengeschichtlicher Bezugspunkt als in Brattendorf: Für Brattendorf steht die eigene Kirche von 1928 und die dadurch entstandene Eigenständigkeit der evangelischen Kirchgemeinde im Mittelpunkt.

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Auch in anderen Orten des übergeordneten Auengrunds finden sich eigene historische Themen. In der Poppenwinder Gemarkung wurde eine Landwehr errichtet, die früher auch „Lampr“ genannt wurde. In Crock schufen Vereine in den 1970er Jahren in Eigeninitiative ein Schwimmbad und eine Waldbühne mit Kultur- und Freizeitangeboten. Diese Beispiele reichen von einer historischen Anlage bis zu gemeinschaftlich geschaffenen Einrichtungen des 20. Jahrhunderts; die Angebote der damaligen Zeit sind damit zeitlich eingeordnet.

In Schwarzbach gibt es eine Kartbahn, die als größte Freiluft-Kartbahn Südthüringens bezeichnet wird. Zusammen mit den Wanderwegen, der Landschaft und den historischen Ortsbezügen zeigt sie, wie unterschiedlich die Themen im übergeordneten Reiseziel Auengrund ausfallen. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich daher, Brattendorfs eigene Geschichte und die regionalen Beispiele als unterschiedliche Bezugspunkte zu betrachten.

Weitere Reiseziele entdecken: Wiedersbach, Schwarzbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Auengrund.

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