Landschaft
Reichmannsdorf ist ein Ortsteil von Saalfeld/Saale im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen und liegt auf den Höhen des Thüringer Schiefergebirges im Naturpark Thüringer Wald. Die Stadt Saalfeld beschreibt den Ort als auf dem Plateau der Saalfelder Höhe gelegen. Zugleich ist Reichmannsdorf Thüringens älteste Goldgräbersiedlung und spiegelt eine lokale Bergbautradition wider.
Kultur
Die Aquila-Kirche im Zentrum von Reichmannsdorf stammt aus dem 17. Jahrhundert. Örtliche Vereine organisieren wiederkehrende Traditionen wie einen Weihnachtsmarkt, das Weihnachtsbaumverbrennen, den Maifeiertag, ein Schützenfest und eine Kirmes.
Zu den von der Stadt Saalfeld gelisteten Sehenswürdigkeiten gehören das archäologische Denkmal Pilgerkapelle St. Brandis, der XXl Quis auf dem Kirchplatz sowie das Rotschnabelnest mit einer Dukatenpresse und einer großen Schatztruhe.
Wege und Jahreszeiten
Eine kleine Rundwanderung um Reichmannsdorf führt von der Kirche durch Wiesen, an einem kleinen Teich vorbei und an einem ehemaligen Försterhaus entlang; zur Strecke gehört außerdem eine Aussicht von der Rotschnabelaussicht. Der Saalfelder Höhenweg verläuft als Teil einer längeren Route im Thüringer Wald durch Reichmannsdorf. Wandern, Rodeln und Skifahren werden in Reichmannsdorf sowohl im Sommer als auch im Winter als möglich beschrieben.
Umgebung
Im umliegenden Gebiet von Reichmannsdorf liegen Burg Lauenstein, die Feengrotten und die Zipptannskuppe. In der Nähe von Reichmannsdorf liegt Rotschnabel. Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich Heidecksburg, Fellberg, Burg Sonneberg und das Neue Schloss Lobenstein.
Das Tourenportal Thüringer Wald listet die Buslinie 405 von Saalfeld in Richtung Neuhaus am Rennweg mit Bedienung von Reichmannsdorf.
Weitere Orte in dieser Auswahl: Lehesten, Königsee-Rottenbach, Uhlstädt-Kirchhasel, Schwarzburg, Hohenwarte, Deesbach, Lichte, Oberweißbach/Thüringer Wald.
Wer ein Hotel in Reichmannsdorf buchen möchte, kann die Unterkunftssuche anschließend fortsetzen.