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Schnett am Simmersberg: Natur und Brauchtum

Unterkünfte in Schnett

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schnett verbindet die Lage am Simmersberg mit Naturerlebnissen und örtlicher Brauchtumspflege. Der Ort liegt am Südhang des 780 Meter hohen Berges; vom Gipfel reicht der Fernblick über Thüringen und Franken. Für die Wahl eines Aufenthaltsortes gibt das eine klare Orientierung: Berglandschaft, ein Wegangebot und kulturelle Themen prägen das Profil. Wenn Sie Natur und regionale Traditionen verbinden möchten, finden Sie hier mehrere konkrete Anknüpfungspunkte.

File:Schnett.jpg File:Schnett.jpg Foto: Störfix via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

Simmersberg, Naturlehrpfad und Rodelbahn

Der Simmersberg bietet den landschaftlichen Bezugspunkt: Schnett liegt am Südhang, der Fernblick eröffnet sich vom Gipfel. In Schnett gibt es einen Naturlehrpfad, der zugleich ein Trimm-dich-Pfad ist. Damit vereint derselbe Weg Naturthema und Bewegung; bei der Tagesplanung müssen Sie ihn nicht als zwei getrennte Ziele betrachten. Bergpanorama und Wegangebot setzen unterschiedliche Akzente für einen Aufenthalt.

Am Simmersberg lädt außerdem eine 150 Meter lange Rodelbahn zum Rodeln ein. Sie ergänzt das Wegangebot um eine wetterabhängige Aktivität: Schnee und Betriebsbedingungen variieren. Wenn Sie Ihre Reise um das Rodeln herum planen, prüfen Sie die Bedingungen vorab. Die Angebote unterscheiden sich damit auch in der Planung: Der Naturlehrpfad ist ein Wegangebot, während Rodeln von den jeweiligen Bedingungen abhängt.

Kirchenkunst und Schnetter Brauchtum

Die Kirche St. Oswald setzt einen kulturellen Akzent. Ihre Innenmalereien werden von Gästen wiederholt bewundert und gelten als in der ganzen Region einmalig. Auch die Brauchtumspflege hat in Schnett einen besonderen Stellenwert: Die Hullefraansnacht mit dem „wilden Lauf ins neue Jahr“ findet alljährlich statt und gilt als kultureller Höhepunkt der Schnetter Brauchtumspflege. Jung und Alt aus der Ortsbevölkerung betreiben die Tradition aktiv. Wenn Sie die Veranstaltung in einen Aufenthalt einbeziehen möchten, prüfen Sie den jeweiligen Termin.

Masserberg: Kirchengeschichte und Wege

In Masserberg liegt ein eigener kirchenhistorischer Schwerpunkt. Die heutige Evangelische Bergkirche Masserberg wurde am 9. Oktober 1883 geweiht, nachdem die zuvor dort stehende Kirche 1880 bei einem Brand zerstört worden war. Seit dem dritten Advent 1980 ist in der Kirche der „Masserberger Christkönig“ ausgestellt: ein Kunstwerk der Greizer Bildhauerin Elly-Viola Nahmmacher, aus einem Lindenstamm geschnitzt, drei Meter hoch und 2,65 Meter breit. Baugeschichte und Kunstwerk geben hier zwei zeitlich verschiedene Anknüpfungspunkte.

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Auch die Rennsteigwarte verbindet Aussicht mit Baugeschichte. Sie wurde 1974 errichtet, nachdem zwei hölzerne Vorgängertürme zerstört worden waren: einer 1951 durch einen Sturm, der andere 1974 durch einen Blitzschlag. Die Rennsteigwarte steht auf dem 842 Meter hohen Eselsberg; von dort bietet sich ein Rundblick über den Thüringer Wald und sein Vorland.

Masserberg liegt direkt am Rennsteig und ist von Waldwiesen sowie Buchen- und Fichtenwäldern umgeben. Zahlreiche gut beschilderte Wanderwege und der Rennsteig ermöglichen Wanderungen durch den Naturpark Thüringer Wald. Auf dem Kamm können Sie in verschiedene Richtungen bequem und mit geringen Höhenunterschieden wandern; auch eine Fahrt mit der Pferdekutsche ist möglich. Einen anderen Naturakzent setzt der Barfußweg: Er führt über naturbelassenen Waldboden, spitze Holzschnitzel, hölzerne Baumscheiben und weiches Moos. So stehen in Masserberg Kammwanderungen und Kutschfahrten einer Wegstrecke gegenüber, bei der der Wechsel der Untergründe im Mittelpunkt steht.

Weitere Reiseziele entdecken: Römhild: Unterkünfte an den Gleichbergen, Veilsdorf, Heubach, Schleusingerneundorf, Auengrund, Erlau, Straufhain, Nahetal-Waldau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hildburghausen-Suhl.

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