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Hain: Wallanlage und Teufelskanzel im Umfeld

Unterkünfte in Hain

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hain bietet im näheren Umfeld zwei unterschiedliche Zugänge zur Geschichte: die frühdeutsche Wallanlage Tempel von Hain und das geschützte Bodendenkmal Kaulicht mit der Teufelskanzel. Hinzu kommt ein Spaziergang am Ostufer der Leubatalsperre. Für Ihre Ausflugsplanung stehen damit bauliche Spuren, eine Sage und ein Weg am Wasser nebeneinander – drei verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt mit historischem und landschaftlichem Interesse.

File:Hain-Alte-Schule.jpg File:Hain-Alte-Schule.jpg Foto: Störfix via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 DE

Tempel von Hain: eine frühdeutsche Wallanlage

Der Tempel von Hain ist eine frühdeutsche Wallanlage aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Erhalten ist ein 8 × 4 Meter großer Hügelrest auf einer Wiese mit drei alten Bäumen. In der Wallanlage befand sich ein Erdturm, der von Palisaden und einem Graben umgeben war. Die Maße gelten für den erhaltenen Hügelrest, während Erdturm, Palisaden und Graben den Aufbau der Wallanlage verdeutlichen. So lassen sich Geländeform und Befestigungselemente gedanklich unterscheiden. Die Datierung „12. oder 13. Jahrhundert“ bleibt eine zeitliche Spanne und legt kein einzelnes Baujahr fest.

Kaulicht und die Teufelskanzel

Das geschützte Bodendenkmal Kaulicht mit der Teufelskanzel liegt ebenfalls im näheren Umfeld von Hain. Der Überlieferung nach soll der Teufel dort zu den Heiden gepredigt haben. Diese Sage eröffnet einen anderen Zugang als der Tempel von Hain: Beim Kaulicht steht eine überlieferte Erzählung im Mittelpunkt, beim Tempel die zeitlich eingeordnete Wallanlage mit ihren Befestigungselementen.

Von Hain aus erreichen Sie die Teufelskanzel bei einem Spaziergang am Ostufer der Leubatalsperre nach wenigen hundert Metern. Damit lässt sich die sagenhafte Überlieferung mit einem Weg am Wasser verbinden. Eine kommunale Beschreibung nennt außerdem Floßfahrten auf der Leubatalsperre als seit 1999 mögliche Aktivität. Prüfen Sie vor Ihrer Reise, ob aktuell Fahrten angeboten werden.

Regionaler Blick auf Langenwetzendorf

Langenwetzendorf bietet einen eigenen regionalen Blick: Der Ort erstreckt sich auf einer Länge von etwa 4 km entlang der Leuba. Dort findet einmal jährlich das Parkfest statt; zur Osterzeit wird im Park ein Osterbrunnen aufgestellt. In den Sommermonaten steht in Langenwetzendorf ein Freibad zur Verfügung. Diese Anlässe setzen unterschiedliche saisonale Akzente. Wenn das Parkfest für Ihre Reiseplanung entscheidend ist, prüfen Sie vorab den Veranstaltungstermin.

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Auch der Rundwanderweg „Zwischen Elstertal und Leubatal“ führt durch Langenwetzendorf und weiter zum Sommerbad. So bietet der Ort neben den wiederkehrenden und saisonalen Anlässen eine konkrete Wanderroute. Für die Wahl des Übernachtungsortes sind das unterschiedliche Schwerpunkte: Hain ist hier mit nahegelegenen historischen Orten und dem Spaziergang am Ostufer verbunden; Langenwetzendorf mit Parktraditionen, Freibad und Rundwanderweg. Richten Sie Ihre Suche danach aus, welche dieser Themen Ihre Reise prägen soll.

Weitere Reiseziele entdecken: Bocka, Harth-Pöllnitz, Auma-Weidatal, Steinsdorf, Langenwolschendorf, Bad Köstritz, Hohenleuben, Moschwitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Greiz.

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