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Am Ohmberg: Burgmuseum, Bode-Tal und Wanderwege

Unterkünfte in Am Ohmberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Großbodungen verbindet die Lage im Tal der Bode mit einem Museum, historischen Marktbezügen und Rundwanderwegen. Damit stehen Kulturgeschichte und Landschaft als unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt in Am Ohmberg zur Wahl.

File:Neustadt 1996-08-01 01.jpg File:Neustadt 1996-08-01 01.jpg Foto: Michael Köhler via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Bode-Tal, Wälder und Wanderwege

Im nördlichen Teil der Gemarkung Großbodungen liegen ausgedehnte Mischwälder auf Höhen zwischen 250 und 400 Metern über dem Meeresspiegel. So treffen die Tallage und bewaldete Höhen als unterschiedliche Landschaftsbilder aufeinander.

Die Gemarkung Großbodungen ist durch vier Rundwanderwege erschlossen, die an durchgehende Fern- und überregionale Wanderwege anschließen. Ein konkret benannter Weg ist Rundwanderweg 1, der „Carl Duval - Gedächtnisweg“: Er führt am Lindsberg vorbei, von dem aus sich Großbodungen überblicken lässt. Prüfen Sie den Wegverlauf vor Ihrer Wanderung.

Ein weiterer Aussichtspunkt ist das Plateau der Hasenburg. Von dort reicht der Blick auf die umliegenden Dörfer und die Harzberge. Der Blick vom Lindsberg richtet sich auf Großbodungen; von der Hasenburg öffnet er sich zu den Dörfern und den Bergen am Horizont.

Museum und Marktgeschichte

Im Museum der Burg Großbodungen werden Fossilien, Mineralien und mittelalterliche Werkzeuge gezeigt, die Burgherr Roman Wolf seit seiner Kindheit zusammengetragen hat. Besuche des Museums sind ausschließlich auf Anfrage möglich. Fragen Sie den Betreiber nach den aktuellen Buchungsmodalitäten, bevor Sie den Besuch einplanen.

Auch die Marktgeschichte reicht weit zurück: 1664 erhielt Großbodungen das Marktrecht; damals wurden dort jährlich drei Kram- und Viehmärkte abgehalten. Seit der Wendezeit finden in Großbodungen regelmäßig Warenmärkte mit Händlern aus ganz Thüringen statt. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die aktuellen Termine.

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Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Eichsfeld

Das übergeordnete Reiseziel Eichsfeld hat einen eigenen kulturellen und landschaftlichen Rahmen. Die Burg Bodenstein wurde 1098 erstmals urkundlich erwähnt und steht auf einem Bergvorsprung des Ohmgebirges. Regelmäßig angebotene Führungen widmen sich der Geschichte der früheren Burgherren von Wintzingerode; außerdem ist ein Besuch der kleinen Kapelle mit dem Taufengel möglich. Prüfen Sie vorab aktuelle Führungstermine.

Das Eichsfeldmuseum befindet sich im barocken Jesuitenkolleg von Heilbad Heiligenstadt. Auf drei Etagen vermittelt es Geschichte, Kultur, Religiosität und Volkskunde des Eichsfeldes. In Dingelstädt findet am Ostermontag jährlich das Steckenpferd-Reiten rund um die Marienkirche statt: Vorschulkinder reiten dabei auf hölzernen Pferdchen, die mit Glöckchen und bunten Bändern geschmückt sind.

Auch für Wanderungen bietet das übergeordnete Eichsfeld weitere benannte Landschaften. Die Berge Dün und Iberg rund um Heilbad Heiligenstadt bieten gute Voraussetzungen für ausgedehnte Wanderungen auf zertifizierten TOP-Wanderwegen. So lässt sich die Wanderorientierung rund um Großbodungen von weiteren, ausdrücklich regional eingeordneten Wegen und Landschaften unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Lindewerra: Unterkünfte am Werra-Radweg, Haynrode, Breitenworbis, Kleinbartloff, Schönhagen, Schimberg, Küllstedt, Teistungen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichsfeld.

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