Apolda
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Apolda

Der Name der Stadt lässt sich aus dem griechischem, Apol - Apfel und de - Gebiet, herleiten. 800 Jahre vor der erstmaligen belegbaren Erwähnung entstand der Name “Apfelgebiet”. 1119 widmete Graf Wichmann der Stadt die Schloss - und Martinskirche. 1722 entstand unter der Leitung Johann Christof Rose die erste Glockengießerei. Die Familie Ulrich und Schilling machen Apolda als “Glockenstadt” global berühmt.

Der Bau des Viadukts bewirkt eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. 1845 wurde die 95 Meter lange und 23 Meter hohe Brücke errichtet. Sie besteht aus zwei kreisbogenförmigen Hauptgewölben, am Mittelpfeiler wurde als Symbol ein Löwenkopf befestigt. Die beiden Seitenflügel setzen sich aus je vier kreisförmigen Gewölben zusammen, die über zwei Geschosse angelegt sind.

Am 17. Januar 1863 eröffnet die Alpodaner Stadtbibliothek, der 1860 verstorbene Gottlob Müller stiftete 225 Bände, womit ein Grundstein gelegt wurde.
Durch die Gründung der “Thüringer Elektrizitäts- und Gaswerke AG” 1901 und die Inbetriebnahme 1902 erhält die Stadt die Versorgung mit elektrischem Strom.
Im zweiten Weltkrieg wurde Apolda fast verschont, bis auf einen Bombenangriff, da es keine kampfreiche Enteignung der Stadt gab. Eine komplett neue Wirtschaftsstruktur entsteht durch Enteignung und Verstaatlichungen in den Bereichen der Landwirtschaft, Industrie und dem Handel.

1952 öffnet das Glockenmuseum seine Tore für Besucher. Die Ausstellungsstücke dürfen nicht nur berührt, sondern auch angeschlagen werden. Im Museum wird dem Gast die epochale Entwicklung des Berufes Glockengießer gezeigt.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt Apolda in der Landesmitte von Thüringen sind das im 12. Jahrhundert erbaute Schloss Apolda, die Lutherkirche und die katholische Kirche St. Bonifatius, der Marktplatz mit dem im 13. Jahrhundert entstandene Rathaus und der zur Ehre von Otto von Bismarck erbaute Bismarckturm. Das Wahrzeichen der Apoldaner ist eine aussagekräftige Illustration für die Fähigkeiten der damaligen Handwerker.

Für die Besucher der Stadt gibt es viel zu sehen, aber auch die Umgebung hat einiges zu bieten. Auf verschiedenen Wanderwegen kann man sich die Schönheit der Natur vor Augen halten und auf den Spuren von Napoleon oder Generalmajor von Tauentzien wandern.

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